Der Bundestag streitet immer noch über eine neue Regelung zur Beratungspflicht bei Abtreibungen. Doch das Ende der Legislaturperiode drängt die Abgeordneten zu einer Entscheidung.
Eigentlich sollte den beteiligten Parteien zufolge alles besser werden: Die laufende Debatte um Abtreibungen geht auf den Koalitionsvertrag der SPD und der Unionsparteien von 2005 zurück, in dem vage festgelegt wurde, die Situation bei Spätabtreibungen zu verbessern. Das erklärte Ziel der Änderungsvorschläge für eine sozial-medizinische Indikation bei Abtreibungen ist es, die Beratung der Frauen zu verbessern sowie die Zahl der Abtreibungen zu reduzieren.
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