Graz: Frühschoppen gegen Abtreibungsgegner_innen – morgen

November 6, 2009

Unter dem Motto „Frauenrechte müssen her, Pro Life keinen Fußbreit mehr!“ findet am Samstag, den 07.11. um 09:15 Uhr auf dem Schlossbergplatz in Graz ein Frühschoppen gegen die militanten Abtreibungsgegner_innen der HLI statt. Anlass ist der Aufruf der HLI zu einer sogenannten „Gebetsprozession“ durch die Grazer Innenstatt zu einer Arztpraxis, in der Abtreibungen vorgenommen werden.
Hier ist der Aufruf mit Hintergründen zur HLI.

Diese Aktion hatte es auch schon im September und im Juni gegeben.


Proteste gegen Human Life International in Wien

September 3, 2009

die standard berichtet von den Protesten rund um die Ehrung der Klinik pro:woman beim Wiener Rathaus am 3.9.09:

Der Slogan ist noch derselbe wie in den 70er-Jahren – „Mein Bauch gehört mir“. Die jungen Frauen, die das Transparent am Donnerstagabend beim Rathaus in die Höhe halten, waren damals noch gar nicht auf der Welt. „Abtreibung ist Frauenrecht, bei Pro Life da wird mir schlecht“, skandiert die Gruppe in Richtung der Abtreibungsgegner, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehen. Ein junger „Lebensschützer“ lässt sich provozieren, redet sich am Absperrgitter, das die beiden Gruppen trennt, in Rage. „Komm, beruhige dich“ , sagt eine seiner Mitstreiterinnen, „wir wissen, was wir in unseren Herzen tragen“ . Bis auf ein paar Wasserbomben verliefen die Kundgebungen friedlich. Laut Polizei haben auf jeder Seite rund 350 Demonstranten teilgenommen.

Der ORF berichtet ebenfalls von den Kundgebungen. An der feministischen Kundgebung unter dem Motto „Abtreibung ist Frauenrecht“ nahmen auch Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Ex-Ministerin Johanna Dohnal (beide SPÖ) teil.
Auf die Abtreibungsgegner_innen flogen Eier und Steine. Sprechchöre wie „Hätte Maria abgetrieben, wäret ihr uns erspart geblieben“ waren immer wieder zu hören. Zudem wurden Tafeln mit Slogans wie „Ein ‘Ja’ zum ‘Nein’ muss möglich sein“ und „Keine Angriffe auf Frauenrechte“ in die Höhe gehalten.

Hier noch ein Flyer der Rosa Antifa Wien zu der Aktion.

Und der Bericht auf Indymedia Österreich.

Wiener Abtreibungsgegner_innen

Wiener Abtreibungsgegner_innen


Grüße nach Wien

September 3, 2009

In Wien wird heute, wie schon berichtet das Ambulatorium für Sexualmedizin und Schwangerenhilfe pro:woman geehrt.
Leider, leider können sich die Abtreibungsgegner_innen nicht zurückhalten und beten und protestieren gegen die Ehrung.
Doch es gibt auch eine Gegenkundgebung:
pro:women gegen Human Life International (HLI) und Gloria.tv – für das uneingeschränkte Recht auf Abtreibung um 17.00 Uhr /// Friedrich Schmidt Platz 9/Ecke Felberstrasse, Wien.

Auch wenn wir heute nicht in Wien sein können, um Weihbischof Laun persönlich zu sagen, was wir von ihm halten – wir schicken unsere Solidarität zu den Wiener Feminist_innen und Abtreibunsgrechtler_innen – seid laut, bunt und wunderbar.
Und hier noch ein kleiner Gruß an Human Life International und alle anderen christlichen Fundamentalisten und Anti-Choicer:


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Abtreibungsgegner_innen in Wien: MORGEN

September 2, 2009

Anlässlich der Ehrung der Klinik pro:woman im Rathauskeller am morgigen Donnerstag, den 3. September haben Organisationen von Abtreibungsgegner_innen zu eine Demonstration aufgerufen. Über den Konflikt, der aufgrund dieser Ehrung entstanden ist, haben wir ausführlich berichtet. Um 17 Uhr soll es eine Messe in der Karlskirche mit Weihbischof Dr. Andreas Laun geben. Um 18 Uhr beginnt dann die Demo vor dem Wiener Rathaus (Treffpunkt  hinter dem Rathaus beim Friedrich Schmidt Platz/Ecke Felderstraße). Enden soll das Ganze gegen 20 Uhr . Aufrufer sind das „Personenkomitee Gesellschaftsverantwortung“ und „Jugend für das Leben“.

Lasst die Frauen und Ärzt_innen von pro:woman nicht alleine mit den Abtreibungsgegner_innen!


Graz: Aktionen gegen Abtreibungsgegner_innen

September 1, 2009

Ein Aufruf aus Österreich:

Frühschoppen gegen HLI

Frauenrechte ertanzen
Demonstration und Aktionen
Sa, 5. September 09
Beginn: Schloßbergplatz, Graz, 09:15 (pünktlich!)

Seit Monaten treiben die radikalen AbtreibungsgegnerInnen von „Human Life International“ (HLI) wieder ihr Unwesen: Sie belagern eine Frauenarztpraxis in Graz und belästigen fast täglich Patientinnen, die diese Praxis aufsuchen wollen. Im Mai 2009 lehnte der Grazer Gemeinderat die Errichtung einer Schutzzone vor diesem Gebäude mit den Stimmen von ÖVP, BZÖ und FPÖ ab. Auch am Samstag, den 4. Juli, ruft HLI wieder mit einer sogenannten „Gebetsprozession“ durch die Innenstadt zu einem Marsch zur Arztpraxis auf. Religiöse FanatikerInnen haben vor Arztpraxen und Einrichtungen, in denen sichere und hygienische Schwangerschaftsabbrüche möglich sind, nichts verloren. Wir fordern daher die sofortige Errichtung einer Schutzzone! Stoppt den Psychoterror von HLI!

Deshalb am 5. September: Hinkommen, Transparente, FreundInnen, Ideen und Lebenslust mitnehmen und weitersagen!

Es ruft auf:
ARGE für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen, 8010 Graz,
unterstützt von:
Aktion kritischer SchülerInnen Stmk, Frauendokumentations- und Projektzentrum Graz, Frauenreferat ÖH Uni Graz, Grünalternative Jugend Stmk, Grüne, Alternative StudentInnen, Mayday Graz, Sozialistische Jugend Graz, Sozialistische Jugend Steiermark/Frauen, Unabhängige Frauenbeauftragte Graz, Verband Sozialistischer StudentInnen

Die Demonstration für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen wurde Anfang von der Polizei untersagt und wird nun doch zugelassen.
Die Aufhebung des Verbots erfolgte unter ungewöhnlichen Auflagen: TeilnehmerInnen der Kundgebung, zu der Grüne, SPÖ, die Grazer Frauenbeauftragte, ÖH-Frauenreferat und Mayday aufrufen, mussten unterschreiben, 70 Meter vom HLI-Zug entfernt zu bleiben.

Angesichts der aktuellen Debatte um Schutzzonen vor Abtreibungskliniken finden wir es extrem zynisch, dass die österreichische Polizei nun zuerst einmal den militanten Abtreibungsgegner_innen, die die Intimität von Frauen mit ihrer Beterei vor den Kliniken ständig verletzen, eine Schutzzone vor den Feminist_innen verschafft!!!


Wien: Streit um Ehrung für Abtreibungsklinik

August 29, 2009

Das Wiener Ambulatorium für Sexualmedizin und Schwangerenhilfe „pro:woman“ – bekannt als Ambulatorium am Fleischmarkt – soll für sein dreißigjähriges Bestehen mit einem Abendempfang im Stadtsenatsitzungssaal des Wiener Rathaus geehrt werden. Diese Einrichtung war immer wieder das Ziel von Abtreibungsgegner_innen. Gegen die Ehrung läuft die katholische Kirche in Österreich Sturm.


Salzburg: „1000 Kreuze Marsch“

Juli 26, 2009

Am gestriegen Samstag, den 25.7. fand in Salzburg ein unangekündigter „1000 Kreuze Marsch“ statt. Die fehlende Ankündigung kann dahingehend interpretiert werden, dass sich die Abtreibungsgegner_innen vor Gegendemonstrant_innen schützen wollten. Diese hatten letztes Jahr ein Transparent mit der Aufschrifft „Hölle“ an einer Brücke angebracht, unter der die Abtreibungsgegner_innen durchgehen mussten, was diesen offensichtlich höchst unangenehm war.

Die Demonstration fing um 17.00 Uhr an. Lediglich 50 Menschen nahmen daran teil, von denen ein Großteil aus München angereist war.

Weitere Termine:

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Lebhafter Protest gegen radikale AbtreibungsgegnerInnen (HLI) in Graz

Juli 5, 2009

Seit Monaten treiben die radikalen AbtreibungsgegnerInnen von „Human Life International“ (HLI) wieder ihr Unwesen: Sie belagern eine Grazer Frauenarztpraxis und belästigen fast täglich sämtliche Patientinnen. Im Mai 2009 lehnte der Grazer Gemeinderat die Errichtung einer Schutzzone vor diesem Gebäude mit den Stimmen von ÖVP, BZÖ und FPÖ ab. Auch für Samstag, den 4. Juli, rief die HLI wieder mit einer sogenannten „Gebetsprozession“ durch die Innenstadt, zu einem Marsch zur Arztpraxis auf. Etwa 60-70 Menschen demonstrierten am Samstag vormittag bei guter Stimmung
in der Innenstadt gegen den Aufmarsch von Human Life International. Diese christlichen FundamentalistInnen belagern seit Monaten eine Frauenarztpraxis in Graz und belästigt dort Patientinnen. Wie an jedem 1. Samstag im Monat zogen sie auch diesmal mit einer Gebetsprozession durchs Zentrum in Richtung Ordination. Allerdings standen diesmal die etwa 20-30 HLI-AnhängerInnen ungefähr doppelt sovielen GegendemonstrantInnen
gegenüber. Mit Redebeiträgen, Parolen („Kein Pro-Life-Psychoterror mehr – Schutzzonen müssen her/Frauenrechte müssen her“, „Ob Kinder oder keine, entscheidet frau alleine“,…), Plakaten, Flugblättern und Transparenten begleiteten die AktivistInnen aus unterschiedlichsten Gruppen den HLI-Zug.
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