Termine

Nachtreffen/Nachbereitung von „1000 Kreuze in die Spree“

Mittwoch, 07.10.09, 19.00 Uhr im f.a.q., antisexistischer Infoladen, Jonasstr. 40, Neukölln

Wir möchten mit euch drüber reden wie die Kundgebung war und die Aktionen gelaufen sind. Begeisterung, Lob, Verbesserungsvorschläge, Kritik, Mitmachwünsche: alles willkommen. Wenn es Repression und/oder Verhaftungen gab, von denen wir nichts mitbekommen haben, sagt uns Bescheid.

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Vergangene Veranstaltungen:

Pränataldiagnostik und Abtreibungsrechte – Debatten und Fallstricke

Dienstag, 22.09.09, 20 Uhr
Veranstaltungsraum, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a

Was ist eigentlich Pränataldiagnostik? Was hat das mit Abtreibung zu tun? Wie wurde dieses Thema in der feministischen Bewegung in der BRD verhandelt? Welche Positionen gibt es heute? Was ist in der so genannten Spätabtreibungsdebatte, die 2009 zur Verschärfung des Schwangerschaftkonfliktgesetzes führte, passiert?
Referentin: Susannne Schultz vom Gen-ethischen Netzwerk e.V.
Veranstaltet von: ak linker Feminismus

Mobilisierungsveranstaltung „1000 Kreuze in die Spree“

Samstag, 19. September 2009, 20:00 Uhr
Bandito Rosso
Lottumstrasse 10a/ U Rosa-Luxemburg-Platz

Letztes Update vor der Fundidemo!
Danach: Doku-Film zur Auswahl

„Rechtswidrig aber straffrei – Abtreibung in Gesetz und Praxis“

Freitag, 18.09.09, 19.00 Uhr
Tristeza, Pannierstr. 5, Neukölln

Abtreibung ist in Deutschland verboten. Nicht strafbar, aber weiterhin rechtswidrig ist sie lediglich bei einigen Indikationen. Was dieses Gesetz für die gynäkologische Praxis bedeutet und welche Umstände es Frauen außerdem erschweren, eine Abtreibung zu erhalten und auch über die Bedingungen dieser mitzubestimmen, spricht Dr. med. Blanka Kothé, Gynäkologin am Vivantes Humboldt-Klinikum, Klinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin. In Berlin ist es möglich eine_N Ärzt_in zu finden, die_der auch nach der 22. Woche eine Abtreibung durchführt, in ganz Bayern nicht. Welche Unterschiede gibt es noch? Welche Auswirkungen hat dies? Darüber berichtet Prof. Dr. Ulrike Busch, Professorin für Familienplanung an der Hochschule Merseburg (FH).
Veranstaltet von: ak linker feminismus

Dokumentarfilm Abortion Democracy – Poland/South Africa und Vortrag über Abtreibungsgegner_innen

Sonntag, 13.09.2009, 18.30 Uhr
Potsdam, im Studentischen Kulturzentrum
Hermann-Elflein-Straße 10

This documentary feature explores and contrasts changes in Poland and South Africa regarding abortion laws and their impact on the lives of women.
The film reveals how the legal status of women is a direct result of the silencing or empowering of women’s voices. In the Polish society and media, women’s perspectives were made invisible; in South Africa, on the other hand, they were invited to give public hearings in the parliament about problems in the realm of reproduction.
veranstaltet von der Antifaschistischen Linken

Infoabend zu christlichem Fundamentalismus

Donnerstag, 10. September 2009, 20.00 Uhr
H48/ Projektraum Neukölln
Hermannstr. 48/ U Boddinstrasse

Der christliche Fundamentalismus ist eine oft übersehene, aber relativ agile Bewegung. Grundsätzlich erhebt diese Bewegung den Anspruch, ein Moraldikatur errichten zu dürfen, in welcher Individualität und selbstbestimmte Lebensentwürfe negiert werden und stattdessen Obrigkeitshörigkeit, ein autoritatives Menschenbild und ein heteronormatives Geschlechterbild als gewaltförmig durchzusetzende Werte gelten sollen. Die Gefährlichkeit und der Einfluss dieser Bewegung wird oft unterschätzt oder als Problem anderer Staaten beschrieben. Die Veranstaltung soll einen Überblick zu den Denkweisen, die Politik und Ziele dieser Bewegung bieten.

Referent: Forschungsgruppe christlicher Fundamentalismus

LaD.I.Y.fest Filmabend

Mi 09.09.2009 – 19:00h
in der K9 (Kinzigstraße 9, Friedrichshain)

Like a Ship in the Night: Dokumentarfilm (30 min.)
Irland/UK/USA 2007, Sprache: Englisch Produktion/Regie: Melissa Thompson
Abtreibung ist in Irland, sowohl Nord- als auch Südirland, illegal und kann potentiell mit lebenslanger Haft bestraft werden. Trotzdem reisen jedes Jahr mindestens 8000 irische Frauen nach England um dort abtreiben zu können. Der Film begleitet drei Frauen bei ihrer Reise.

The Coat Hanger Project: Dokumentarfilm (53 min)
USA 2008, Sprache: Englisch Produktion/Regie: Angie Young
Bevor Abtreibungen 1973 in den USA legal wurden, starben dort tausende von Frauen jedes Jahr an den Folgen illegaler Abtreibungen. Es wird geschätzt, dass auch heute weltweit 60.000 bis 80.000 Frauen jährlich daran sterben.
Der Film zeigt Frauen die gezwungen waren, mit Hilfe von Draht-Kleiderbügeln – die zum Symbol der Prochoice-Bewegung wurden – Stricknadeln und Fahrradpumpen abzutreiben, weil sie keinen Zugang zu legalen Abtreibungen hatten.
Außerdem wird die aktuelle Abtreibungsrechts-Bewegung in den USA porträtiert.

englisch:
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LaD.I.Y.fest film screening
Wed 09.09.2009 – 19:00h at K9 (Kinzigstraße 9, Friedrichshain)

Like a Ship In the Night: Documentary (30 minutes)
Ireland/UK/USA 2007, Language: English Director/Producer: Melissa Thompson
Abortion is illegal in Ireland, North and South, potentially punishable by life imprisonment. Yet at least 8,000 Irish women a year travel to England for abortions. They make this journey in secret and return in silence, some of them never telling a soul. The documentary follows the journey of three women who travel to mainland U.K. to access legal abortion.

The Coat Hanger Project: Documentary (30 minutes)
USA 2008, Language: English Director/Producer: Angie Young
Before the legalization of abortion in 1973 in the United States, thousands of women died from complications resulting from botched illegal abortions. It’s estimated that 60,000 – 80,000 women worldwide die annually from unsafe abortions.
The film portrays women who were forced to perform abortions using coat hangers, which became a  symbol of the prochoice movement, needles and bike pumps when they couldn’t access legal abortions. It also focuses on current abortion rights activism in the US.

Feministischer Salon: Selbstbestimmung und radikale Gesellschaftskritik? Zur Aktualität des Kampfes um den § 218

Der Kampf um das Recht auf Abtreibung hat in den 70ern viele Frauen bewegt und auf die Straße gebracht – Die „Wir haben abgetrieben!“-Kampagne wird sogar oft als Beginn der Neuen Frauenbewegung wahrgenommen. Aus welchen Diskussionen hat sich damals die Fokussierung auf den §218 ergeben? Welche Gesellschaftsentwürfe lagen den Aktionen zu Grunde, auch gerade in Abgrenzung zu einer bürgerlichen Interessenvertretung? Welche Bezüge zu anderen Themen der Frauenbewegungen gab es, etwa zur Hausarbeitsdebatte? Welche Bündnisse wurden geschlossen?
Wie stellt sich eine linke emanzipatorische Frauenbewegung eine Gesellschaft für alle vor – jenseits des Individualismus der neuen F-Klasse?
Im Gespräch mit Gisela Notz wollen wir diesen Fragen nachgehen, um so auch die Situation heute zu beleuchten.

Mo, 08.12.08 19.30 Uhr
WirrWarr Dieffenbachstr. 36, 2.HH, U Schönleinstrasse

Gisela Notz ist Sozialwissenschaftlerin, Autorin (u.a. „Warum flog die Tomate? Die autonomen Frauenbewegungen der 70er Jahre“) und Vorsitzende von pro familia e.V.

Preview: Abortion Democracy

17.09.08 19.00 Uhr K9 (Kinzigstr. 9, Berlin-Friedrichshain)

Um unsere Proteste gegen den Aufmarsch der christlich-fundamentalistischen Abtreibungsgegner_innen inhaltlich zu verorten, zeigen wir eine Preview des Films Abortion Democracy (in englischer Sprache) von Sarah Diehl über die Realität von Schwangerschaftsabbrüchen in Polen und Südafrika. In Südafrika wurden nach der Apartheid Schwangerschaftsabbrüche entkriminalisiert, während in Polen nach 1990 Abtreibungen kriminialisiert wurden. Zudem werden wir kurz über den christlichen Fundamentalismus in Deutschland berichten.

http://www.abortion-democracy.de/

Pro-Life und christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner_innen

08.10.2008, 19.00 Uhr, K9 (Kinzigstraße 9, Berlin-Friedrichshain)

In einigen Staaten sind Pro-Lifer wahrnehmbarer Teil gesellschaftlicher Debatten. Ihr Handeln hat dort einen negativen Einfluss auf das Leben und Wohlergehen von Schwangeren, zudem üben sie einen wahrnehmbare Wirkung auf politische Debatten um und die Praxis von Schwangerschaftsabbrüchen aus. Sarah Diehl, Autorin, Journalistin und Herausgeberin (u.a. „Deproduktion: Schwangerschaftsabbruch im internationalen Kontext“) und Filmemacherin (Abortion Democracy), wird über die Themen, ideologischen Hintergründe, organisationellen Vernetzungen und das Vorgehen von Pro-Lifern im internationalen Kontext berichten.

3 Antworten zu „Termine“

  1. Veranstaltungsreihe zu Abtreibungsrechten und christlichem Fundamentalismus « Gegen Abtreibungsverbot und christlichen Fundamentalismus! sagt:

    [...] Termine   [...]

  2. Maedchenmannschaft » Blog Archive » Gegen ein Abtreibungsverbot mobil machen sagt:

    [...] jetzt Gegen-Demonstrationen organisiert. Auf no218nofundis.wordpress.com gibt es zum Beispiel alle Infos zu Gegen-Veranstaltungen am 17. September und 8. Oktober in Berlin. Für München gibt es bisher [...]

  3. Aufruf 26.09.09: Abtreibungsverbot (§218) abschaffen / Gegen christlichen Fundamentalismus « Gegen Abtreibungsverbot und christlichen Fundamentalismus! sagt:

    [...] Termine [...]

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