Spanien: Valencia gibt Föten Rechte…

In Valencia ist letzte Woche von der konservativen Partei (PP) das erste spanische Anti-Abtreibungsgesetz verabschiedet worden. Offiziell dient es natürlich dem ‚Schutz der Mutterschaft‘. Es will allerdings das Leben ab der Empfängnis beschützen und bietet schwangeren Frauen Hilfen an, damit sie nicht abtreiben. Damit ist es auch eine Reaktion auf die geplante Liberalisierung des Abtreibungsgesetzes. Der Initiator des Gesetzes, Juan Cotino, sagte jetzt sei der Fötus einer mehr in der Familie, für den bereits vor der Geburt Staatshilfen beantragt werden könnten oder der bereits in der Schule angemeldet werden könne.  Finanziert werden sollen auch ‚Freiwillige‘ die den Schwangeren ‚helfen sollen. Ein Schuft, wer Böses dabei denkt – die guten Kontakte der valencianischen PP mit ‚Lebensschützer‘-Organisationen ist schließlich bekannt. Auch der Gesetzestext geht auf eine Initiative von Gruppen des ‚Netzwerk Mutter‘ zurück – explitite Abtreibungsgegner_innen. Die PP hatte die Frist zur Sammlung der 80.000 Unterschriften verlängert und den Gruppen 12.000 Euro zur Verfügung gestellt. Von besserer Aufklärung oder kostenlosen Verhütungsmitteln ist selbstverständlich keine Rede.

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