Bericht auf Indymedia: „Lebensschützer gestresst“

Wie auf Indymedia zu lesen ist, wurden gestern Flugblätter in der Nachbarschaft einer Apotheke in Berlin-Neukölln verteilt, die sich weigert, die „Pille danach“ abzugeben. In dem Flugblatt heißt es:

Die Pille danach ist ein Notfall-Verhütungsmittel. Sie wird von Ärzten und Ärztinnen verschrieben, wenn ein anderes Verhütungsmittel versagt hat oder nicht richtig angewendet wurde. D.h., der Besitzer dieser Apotheke verweigert Menschen ein Medikament, das ihnen von einem Arzt/ einer Ärztin verschrieben wurde. Warum finden wir das daneben? Dieser Apotheker maßt sich an, die individuellen Entscheidungen von Frauen nicht anzuerkennen. Er weigert sich, ein Verhütungsmittel, das sogar ärztlich verschrieben werden muss, abzugeben. Dies ist ein Eingriff in unsere Selbstbestimmung und in die Entscheidung über unsere Körper, die wir weder von religiösen Fanatiker_innen noch von Seiten des Staates hinnehmen werden.

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