Junge Freiheit solidarisiert sich mit Abtreibungsgegner_innen

Die rechtskonservative Wochenzeitung Junge Freiheit hat sich mit dem 1000 Kreuze Marsch der Abtreibungsgegner_innen solidarisiert. Schon letztes Jahr hatte die Junge Freiheit die Proteste gegen die Christenfundis als „agressiv“ und „haßerfüllt“ bezeichnet. In der Jungen Freiheit werden die Vorsitzenden der Senioren-Union und der Jungen Union, Otto Wulff und Philipp Mißfelder, positiv zu dem Marsch zitiert: „Die Abtreibung von rund 1.000 Ungeborenen jeden Tag widerspricht unserem christlichen Verständnis von der unveräußerlichen Würde des Menschen fundamental.“ Auch die beiden Unterorganisationen der CDU greifen damit auf die gefälschten Zahlen der Abteibungsgegner_innen zurück.

Dass die „Lebensschützer“ bis weit ins rechte Lager hinein anschlussfähig sind, zeigt auch eine Pressemitteilung von Günter Annen, Betreiber der bereits gerichtlich belangten Webseite www.babycaust.de. Hier schreibt er: „In Deutschland wird jedes dritte Kind nicht geboren, sondern vor der Geburt ermordet. Deutschland finanziert diesen Völkermord am eigenen Volk, und das sogar mit Steuergeldern.“ Annen verbindet hier seine radikale Gegnerschaft zum Recht auf Abtreibung mit einer völkischen Ideologie, der es in erster Linie um die Erhaltung des „deutschen Volkes“ in seiner Reinheit geht – was immer das auch sein mag. Den Kampf für Abtreibungsrechte bezeichnet Annen als Kampf für das Recht „der Mutter, ihr ungeborenes Kind straffrei ermorden zu lassen“.

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