Veranstaltungstip: Scientology ain’t no joke

Samstag, 17.10.2009, 20 Uhr im Bandito Rosso
(Lottumstr. 10a, U-Bhf Rosa-Luxemburg-Platz)

Scientology ist vor allem als Alien-Sekte für Reiche und Stars nach dem praktischen Ende ihrer Film- und Musikkarriere bekannt. Wäre dies so einfach, gäbe es wohl nicht seit Jahrzehnten Horrormeldung über Tote und Selbstmorde in der Sekte, über Ausbeutung und Verfolgung von KritikerInnen und auch keine beständig wiederholte Warnung vor der Unterwanderung der Gesellschaft durch diese Sekte. Es gäbe wohl auch keine Internetbewegung Anonymous, die sich jetzt seit fast zwei Jahre lang einen Spass daraus macht, Scientology anzugreifen und zu trollen und angekündigt hat, damit erst aufzuhören, wenn die Sekte zusammengebrochen ist.
Einige Anons werden in dieser Veranstaltung einen Einblick in das proto-faschistische Menschenbild von Scientology, die Praktiken der Sekte gegen KritikerInnen und eigene Mitglieder, die ausbeuterischen Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Sekte und deren Umgang mit der Öffentlichkeit geben. Glauben ScientologInnen ernsthaft an einen Alien-Herrscher names Xenu? Was hat Scientology eigentlich gegen die Psychatrie? Was ist dieses Emeter eigentlich wirklich?
Außerdem als Diskussionthema für diese Veranstaltung: Ist Scientology auch für die radikale Linke ein Thema? Oder ist die Sekte nur ein Nebenproblem?“

http://berlinonymus.wordpress.com/
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