„Normale“ Pillen als Pille danach

Aktualisierung: Dieser Artikel wird sehr häufig aufgerufen. Wir weisen darauf hin, dass es die Pille danach mittlerweile auch in Deutschland rezeptfrei in Apotheken gibt. Die Einnahme dieser Präperate ist dem Schlucken von vielen „normalen“ Pillen daher vorzuziehen. Vor allem die Pillen der aktuellen dritten Generation weisen sowieso schon ein erhöhes Thromboserisiko auf und sollten daher vermutlich eher nicht so hoch dosiert werden.

Kondom gerissen, Pille vergessen, Diaphragma oder Portiokappe verrutscht oder gar nicht verhütet: Es gibt 1000 Gründe, warum eine auf die Pille danach angewiesen sein kann. Die Pille danach kann je nach Präparat zwischen 72 und 120 Stunden nach dem Sex eine Schwangerschaft verhindern, indem der Eisprung und/oder die Einnistung eines befruchteten Eis verhindert wird. Je schneller die Einnahme erfolgt, desto besser, da es nach dem Eisprung nichts mehr nützt.
Auf der Webseite http://www.pille-danach-ratgeber.de wird darüber informiert, wie sich „normale“ Pillen als Pille danach verwenden lassen. Für die meisten in Deutschland verkauften Pillenpräparate gibt es Dosierungshinweise. Gundsätzlich lassen sich „normale“ Pillen deshalb so verwenden, weil sie dieselben Hormone wie die Pille danach enthalten. Lediglich die Dosierung muss angepasst werden. Auch eine englischsprachige Seite der Uni Princeton bietet Infos zur Dosierung von Präparaten aus verschiedensten Ländern.

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