Neue iz3w zum umkämpften Recht auf Gesundheit

Die iz3w 321 mit dem Titel „Corpus delicti – umkämpftes Recht auf Gesundheit“ ist erschienen.

Zum Schwerpunkt:

Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Sie umfasst sowohl körperliches als auch psychisches und soziales Wohlbefinden. Doch das insbesondere Menschenrecht von Frauen auf Gesundheit ist stetig umkämpft und wird oft verletzt. Der Frauenkörper gilt weithin als Ware, er wird als begehrens- und besitzenswertes Objekt ge- und misshandelt. Spätestens mit Geburt des neuzeitlichen Staates war die Verwaltung und Kontrolle des Frauenkörpers auch ein wichtiges Instrument der Bevölkerungsregulierung.

Das hierarchische Verhältnis zwischen Nord und Süd kommt beim Zugriff auf Frauenkörper ebenfalls zum Tragen –  in allen Aspekten wie race, class, gender, disability und identity. Das Dossier zeichnet die vielfältigen Eingriffe, Angriffe und Übergriffe auf Frauenkörper nach, präsentiert aber auch Ansätze zur Veränderung. Im Mittelpunkt steht dabei das Recht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit.

*/Themen des Schwerpunkts:/*/ /

/Jungfräulich, nackt, unrein – Eine Reise in die Porno-Tropen + Untergeben und erobert – Der Schwarze Frauenkörper in Südafrika + Gespendet, gehandelt, getauscht – Interview über die Globalisierung der Eizellmärkte + Kinderlos, unfruchtbar, nutzlos – Unerwünschte Kinderlosigkeit in Brasilien + Umkämpft und verteidigt – Streit um (un-)sichere Abtreibungen in Lateinamerika + Symptomatisch verkannt – Gegen Müttersterblichkeit helfen keine einfachen medizinischen Lösungen + „Weg vom Albert-Schweizer-Modell“ – Interview über medizinische Entwicklungszusammenarbeit + Verletzt, verstümmelt, verkannt – Genitalverstümmelung im Nordirak   + Ausgebeutet oder ausgeschlossen? – Recht auf Gesundheit im Kontext migrantischer Prostitution

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