Berichte vom letzten Samstag

„Schlechtes Wetter, harte Zeiten, für den Feminismus figthen!“ hätte auch ein gutes Motto für die Proteste gegen den „Marsch für das Leben“ in Berlin am letzten Samstag sein können.

Leider müssen wir konstatieren, dass es mehr Fundi-Christen geworden sind, die Schätzungen gehen auseinander aber 2000 waren es allemal. Der „Marsch“ in Berlin scheint zu einem Highlight der Abtreibungsgegner_innen und christlichen Fundamentalist_innen geworden zu sein, sei es, weil sie Geld rein stecken, Leute mit Bussen aus der ganzen Republik und aus Polen anzukarren (und die Bahn ihnen die Anfahrt auch noch günstig anbietet), sei es, weil es ihre Märtyrer_innen-Herzen erfreut, sich in der Hauptstadt als mittelalterlich beschimpfen zu lassen.

Wir waren jedenfalls auch da, und anscheind mögen sie uns immer noch nicht, hielten sie es doch für angebracht, ihre Auftaktkundgebung mit Bauzäunen abzuriegeln.

Bericht über den Marsch und die Proteste dagegen findet ihr in der taz, der jungen Welt, bei indymedia, dem rbb, in der dieseits (der Artikel ist am Ende leider nicht richtig, da weder Pro Familia noch der LSVD Berlin-Brandenburg an unseren Kundgebungen beteiligt waren), und im nd (der stellvertretend für andere Zeitungen, die ebenfalls die Agenturmeldung übernommen haben)

Fotos gibt es hier: mikael.Zellmann, thomas rassloff, neukoellnbild, umbruch bildarchiv

2 Gedanken zu „Berichte vom letzten Samstag

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