Katholische Bischofskonferenz erlaubt „Pille danach“ nach Vergewaltigung

Wow! Danke! Die katholische Bischofskonferenz hat heute großzügigerweise beschlossen, dass katholisch betriebene Krankenhäuser künftig die „Pille danach“ an Vergewaltigungsopfer ausgeben dürfen. Das ist äußerst weitherzig von dem reaktionären Pack und wohl tatsächlich eine Erleichterung für die Frauen, die keine anderen Krankenhäuser zur Notfallversorgung zur Verfügung haben. Aber wenn die katholischen Bischöfe jetzt auch zu der Erkenntnis gekommen sind, dass die Pille danach nur eine Notfallverhütung ist und keine Abtreibungen hervorruft, warum dann nur eine Freigabe für vergewaltigte Frauen? Nee klar: „Das oberste Ziel ist die Hilfe für Menschen, die in Not sind.“  Robert Zollitsch

Das Problem hätte sich aber auch ganz einfach lösen lassen: Aufhebung der Rezeptpflicht für die Pille danach, dann könnte frau* die Dinger einfach und unkompliziert in jeder Apotheke bekommen! Auch nichtkatholische oder konfessionelle Krankenhäuser tun sich schließlich schwer damit, die Pille danach rauszugeben.

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