AfD: Weiter nach rechts

Chauvinistisch, homophob und fundamentalistisch – mit dieser Ausrichtung werde sich die AfD nach Meinung ihrer liberalen Aussteiger marginalisieren. Dennoch bleibt ungewiss, ob die AfD künftig nur noch mit der Partei Bibeltreuer Christen um Stimmen konkurrieren wird oder ob sie bei den anstehenden Landtags- und Europawahlen größere Erfolge erzielen kann. Selbst wenn ihre Ansichten teils aus der Zeit vor der Aufklärung zu stammen scheinen, so knüpft die AfD an einen Diskurs an, der mittlerweile auch im Bürgertum wohlwollend rezipiert wird. Die Äußerungen reaktionärer Intellektueller wie der vom Kulturbetrieb hochgeschätzten Schriftsteller Sibylle Lewitscharoff, die öffentlich das biblische Onanieverbot als weise bezeichnet hat und künstliche Befruchtung verachtet, und Martin Mosebach, der Blasphemie wieder unter Strafe stellen möchte, gehen in eine ähnliche Richtung.

schreibt Anton Landgraf in der aktuellen Jungle World.

Und der Blog sugar.box macht sich heftig über den Jugendableger der Partei und deren antifeministische Kampagne „Gleichberechtigung statt Gleichmacherei“ lustig

 

 

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Ein Gedanke zu „AfD: Weiter nach rechts

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