Salzburg: Festnahmen bei Protesten

Letzten Samstag gab es in Salzburg eine pro choice-Demonstration gegen den dortigen alljährlichen 1000 Kreuze-Marsch. Beim auf-der-Straße-sitzen wurden 14 Pro-Choice-Aktivist_innen festgenommen wegen angeblicher Verhetzung und Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung. Die Salzburger Aktivist*innen analysieren: „Unter dem Vorwand, es handle sich um Verhetzung, wird versucht, die seit Jahrzehnten verwendete Parole „Hätt’ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“ zu kriminalisieren.“

Hier ein ausführlicher Bericht vom Infoladen Salzburg und einer mit Fotos aus der bürgerlichen Presse.

Update: der.standard hat jetzt auch O-Töne von der Staatsanwaltschaft zur Begründung der Anschuldigungen