PMs der Bündnisse

Laut Polizeiangaben 4.500 „Lebensschützer“ auf dem „Marsch für das Leben“ also genauso viele wie letztes Jahr, wir dagegen waren deutlich mehr als letztes Jahr!

what the fuck: “Unser Konzept den Aufmarsch der Fundamentalisten entschlossen und wirkungsvoll zu behindern ist aufgegangen. Wer autoritäre und antidemokratische Positionen durchsetzen möchte hat kein Recht auf eine ungestörte Versammlung. Wir bedauern, dass das völlig überforderte und unverhältnismäßige Verhalten der Polizei zu den zahlreichen Verletzungen geführt hat”, schätzte Sarah Bach, die Pressesprecherin des Bündnisses, den Tag ein.

Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung zieht positive Bilanz zu zweiter Kundgebung am Brandenburger Tor. Mehrere hundert Menschen protestierten friedlich in Berlin gegen christlichen Fundamentalismus. Bündnis ruft Politik zum Handeln auf.

Hier findet ihr die Erklärung der AG Savita Halappanawar, die dem Büro des Bundesverband Lebensrecht einen nächtlichen Besuch abgestattet hat: „In der Nacht vom 18. auf den 19.9. haben wir das Büro in der Fehrbelliner Straße 99 mit Parolen versehen und mit Hammer und Farbe angegriffen.“

Hier die Erklärung der Gruppe „Holi Powder statt Holy Shit“, die mit einem Flashmob die Demo der Abtreibungsgegner störte: „Nacheinander warfen kleine Gruppen an unterschiedlichen Stellen des Zuges Farbpulver, so genanntes „Holi Powder“,  in die Luft  und riefen dabei Parolen, die sich auf die Vielfalt ihrer eigenen Lebensentwürfe bezogen. Sie riefen beispielsweise „Ich bin schwul“, „Ich glaube nicht an Gott“, „Ich will keine Kinder“ oder „Ich habe abgetrieben“. Gleichzeitig wurden Schnipsel mit den Botschaften verstreut.

Dieser Protest richtete sich nicht nur gegen die Forderung, Abtreibung zu verbieten.  Die Lebensschutzbewegung muss als Teil eines christlichen Fundamentalismus gesehen werden, der mit seinem antifeministischen und reaktionären Weltbild für eine Gesellschaft kämpft, in der Menschen, die selbstbestimmt lieben und leben wollen, keinen Platz haben.“

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