Abgeordnete kritisieren Singer-Ehrung

Die behindertenpolitische Sprecherin der Grünen, Corinna Rüffer, forderte einen Aufstand der Anständigen: „Dass jemand, der die Tötung behinderter Säuglinge legalisieren will, ausgerechnet in Deutschland zum wiederholten Mal einen Preis bekommt, treibt mich vor Wut auf die Palme. Ich hoffe, dass sich dagegen nicht nur Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände wenden.“

Auch für ihre Kolllegin Katrin Werner (Linke) ist es unerträglich, „dass solchen menschenverachtenden Einstellungen eine öffentliche Plattform geboten wird. Solche Ansichten dürfen nicht als legitim anerkannt werden. Sie dürfen nie wieder salonfähig werden – das lehrt uns die Geschichte. Die Berliner Urania sollte ihre Räumlichkeiten für eine solche Veranstaltung nicht zur Verfügung stellen.“

via kobinet

„Was wir in Deutschland brauchen ist eine Debatte, wie wir eine inklusive Gesellschaft herstellen können. Wir brauchen eine Debatte darüber, wie alle Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Wir müssen die Barrieren, die Menschen mit Behinderungen an einer gleichberechtigten Teilhabe hindern, abbauen. Das gehört in den Mittelpunkt unserer gesellschaftlichen Auseinandersetzung.

Peter Singer ist entgegen vieler Behauptungen nie von seinen Ansichten abgerückt. Die Berliner Urania sollte daher ihre Räumlichkeiten für diese Veranstaltung nicht zur Verfügung stellen.“ Katrin Werner, behindertenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

„‚Euthanasie‘-Befürworter verdienen keine Preise, wie sehr sie sich auch für den Tierschutz einsetzen, sondern Protest!“ Corinna Rüffer, MdB

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