Bericht zur Protestkundgebung gegen Peter Singer

Ca. 150 Menschen mit und ohne Behinderung waren gekommen um gegen die Ehrung und den Auftritt von Peter Singer zu protestieren. Danke euch, das war super!

Auch „Lebensschützer“ waren gekommen, diese waren jedoch nicht mal zu zehnt und hatten wohlweislich ihre eigene Kundgebung auf der Mittelinsel angemeldet.

Grußworte erhielt unsere Kundgebung „Kein Forum für Peter Singer“ von Theresia Degener und Oliver Tolmein. und von der Mad Pride in Köln, wo Peter Singer am Sonntag auftreten sollte. Dessen Vortrag hat die phil.cologne inzwischen abgesagt! Wir begrüßen diese Entscheidung ganz ausdrücklich!

Der Redebeitrag von Matthias Vernaldi wurde begeistert aufgenommen.

In der Urania ging es währenddessen ungemütlich zu: Ordner_innen kontrollierten die Taschen von allen, die reinwollten, bzw. von allen, die überhaupt reindurften. Wer sich nicht angemeldet hatte und nicht auf der Liste stand, hatte keine Chance. Das kann jedoch nicht der einzige Grund gewesen sein, dass „der Festakt in einem knapp halbvollen Saal stattfand“, wie is in einem Bericht des hpd heißt.

Wolf-Michael Catenhusen, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrates, hatte seine Teilnahme kurzfristig auch abgesagt, wie die taz berichtete. Bei Vice gibt es eine Zusammenfassung des Abends: ziemlich fader Beigeschmack.

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