„Lebensschützer“ beginnen Mobi

Die „Lebensschützer“ vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) haben offensichtlich mit ihrer Mobilisierung für den diesjährigen „Marsch für das Leben“ in Berlin begonnen. Wie die Junge Welt berichtet, sind an alle Bundestagsabgeordneten Schreiben der Organisation ergangen:

In einem Schreiben, das vom »Bundesverband Lebensrecht e. V.« dieser Tage offenbar an alle Bundestagsabgeordneten verschickt worden ist, finden die Organisatoren deutliche Worte, um für ihre Ansichten zu werben. So behaupten sie etwa, dass »jährlich 100.000 Kinder vor der Geburt als ›lebensunwert‹ getötet« würden. »In Bezug auf die Beihilfe zur Selbsttötung« fordert der Verband die Bundestagsabgeordneten in dem jW vorliegenden Schreiben außerdem auf, »sich nicht von wohlklingenden Argumenten wie angeblich nur wenigen ›Einzelfällen‹, einem ›Akt der Nächstenliebe‹, unbegrenzter ›Autonomie‹ und ›individueller Gewissensentscheidung‹ für Ärzte und Angehörige ablenken« zu lassen und zudem »das Töten Unschuldiger vor unserer Haustür zu stoppen«.

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