Rundreise zu Frauenrechten in El Salvador 28.09.- 9.10. bundesweit

Wie sehen die Lebenssituationen von Frauen in El Salvador aus? Wie weit ist die Emanzipation der Frauen in der salvadorianischen Gesellschaft gediehen – nach zwölf Jahren Bürgerkrieg, 20 Jahren ultrarechter ARENA-Regierung und sechs Jahren Links-Regierung der Nationalen Befreiungsfront Farabundo Martí (FMLN)? Wir wollen nachfragen, was Frau-Sein in El Salvador heißt. Wie beschreiben Frauen ihre soziale, gesellschaftliche und ökonomische, aber auch rechtliche Situation? Können Selbstbewusstsein und politische Partizipation von Frauen dem allgegenwärtigen Machismo und der Gewalt Paroli bieten? Wie gehen die Eliten in El Salvador mit Frauen im Parlament, im Justizsystem oder auch bei Straßenmobilisierungen um? Welchen Schwierigkeiten begegnen Kampagnen für reproduktive Selbstbestimmungsrechte? Wer verhindert die Aufhebung des absoluten Abtreibungsverbotes? Was bedeuten feministische Kämpfe in der heutigen salvadorianischen Gesellschaft?

Im Rahmen der El Salvador-Rundreise sind dieses Jahr Morena Herrera und Azucena Ortíz eingeladen, die über die aktuelle Situation der Frauenrechte mit historischer Perspektive sprechen und diskutieren.

Termine: 28. September: Berlin (Heinrich-Böll-Stiftung) 29. September: Berlin (fdcl) 30. September: Kiel 1. Oktober: Marburg (Weltladen) 2. – 4. Oktober: Wochenendseminar (Bundestreffen der El Salvador-Solidarität) in Frankfurt/Main 5. Oktober: Bonn 6. Oktober: Köln 7. Oktober: noch frei 8. Oktober: München 9. Oktober: Augsburg

Weitere Infos beim Öku-Büro München http://www.oeku-buero.de und unter elsal@oeku-buero.de