Österreich: Fortpflanzungsmedizingesetz reformiert

Der Anlass für die grundlegende Liberalisierung des FMedG im Februar 2015, inklusive PID und Eizellenspende: Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hatte im Dezember 2013 einer Klage von zwei lesbischen Frauen stattgegeben und es als verfassungswidrig bezeichnet, Frauen, die in einer gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft leben, von einer künstlichen Fortpflanzung mittels Samenspende auszuschließen.

Edeltraud Voill,Sprecherin des österreichischen Netzwerks prenet, hält die Reform für ein Einfallstor für Selektion und Schwangerschaftskontrolle, wie sie in einem Artikel des aktuellen GID erklärt.

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