Berichte danach

Neues Deutschland, 19.09.2015: Reaktionärer »Lebensschützer«-Aufmarsch blockiert

„Sarah Bach, Sprecherin des »What the Fuck«, zog am Nachmittag ein erstes positives Fazit. »Super zufrieden« sei das Bündnis, dass der »Marsch für das Leben« wegen der Blockaden nicht wie geplant weiterlaufen konnte. Kritik übte die Bündnissprecherin am Polizeieinsatz. Mehre Teilnehmer hätten von einem »äußerst gewalttätigen« Vorgehen der Polizei berichtet.“

taz, 20.09.2015: Die Bibelstunde hilft nicht weiter

Die friedlichen „Lebensschützer: „„Wir haben schon vorher im Internet gelesen, dass die Linken uns dieses Mal blockieren wollen“, sagte eine Teilnehmerin, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen will. „Aber dass wir hier wirklich nicht weiter kommen, hätte ich nicht gedacht.“ Mit einer Bibelstunde hätten sie und ihre BegleiterInnen, mit denen sie am Morgen aus Niedersachsen angereist sei, sich die Wartezeit verkürzt. Nun aber war ihre Geduld offenbar am Ende: „Wir haben schon mehrfach von der Polizei gefordert, die nächste Eskalationsstufe einzuleiten und uns den Weg frei zu machen“, sagte die Frau.

junge Welt, 21.09.2015: Abtreibungsgegner blockiert:

Igitt: „Auf mehreren Schildern wurde eine »Willkommenskultur für Ungeborene« gefordert. Die Kopplung der Themen Hilfe für Flüchtlinge und Ablehnung von Abtreibungen war offenkundig auch dem BVL Programm: Dessen Vorsitzender Martin Lohmann erklärte, Deutschland brauche eine »echte und glaubwürdige Willkommenskultur«, die »Flüchtlinge, Alte und Nichtgeborene« einbeziehe. Beatrix von Storch, Europaabgeordnete der »Alternative für Deutschland«, die schon in den Vorjahren teilgenommen hatte, lief dieses Mal in der ersten Reihe mit.“

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