WtF- Interview

In der neuen Strassen aus Zucker wird das Berliner linksradikale und queerfeministische What the Fuck!-Bündnis zu dem „Marsch für das Leben“ und ihrer Einschätzung der „Lebensschützer“ interviewt. Das Heft ist als PDF auf der Webseite, das Interview ist auf Seite 17.

Es gibt heute aber nicht mehr Menschen, die gegen Schwangerschaftsabbrüche sind. Aufgrund eines reaktionären Backlashs innerhalb Europas und dem Anstieg von Rechtspopulismus funktioniert nur die Mobilisierung viel besser, weil nicht mehr nur die klassischen Gehsteigberatungsfundis mit Leib und Seele gegen Schwangerschaftsabbrüche kämpfen.
Wie sieht eure konkrete Bündnisarbeit aus?
Wir mobilisieren bundesweit für die Gegenveranstaltung zum „Marsch für das Leben“, vor allem bei feministischen Gruppen in anderen Städten, bei Studierendenvertretungen und linken Gruppen. Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Vernetzung dieser Gruppen untereinander. Dieses Jahr haben wir den Marsch durch Blockaden gehindert, nächstes Jahr wollen wir ihn ganz verhindern!
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