Kristina Schröder und die Religion

Die ehemalige Frauenministerin Kristina Schröder ist nach langer Abwesenheit am vergangenen Montag in der Politdiskussionsrunde Hart aber Fair wieder aufgetaucht. Hauptsächlich, um „den Muslimen“ Sexismus vorzuwerden. Mely Kiyak hat sich dankendwerterweise den religiösen Hintergrund der Ex-Ministerin mal genauer angeschaut:

Kristina Schröders Mitgliedschaft in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) scheint für die öffentliche Wahrnehmung ihres Mandates völlig unerheblich zu sein. Die SELK ist aber eine rechte, antifeministische, evangelikale Vereinigung.

Was tun, wenn man weiß, dass eine Politikerin einen Glauben lebt, der die Rückbesinnung auf die Bibel als Fundament für das Zusammenleben von Mann und Frau lehrt? Einen Glauben, der als Gesellschaftsordnung für Gläubige, Nichtgläubige und Andersgläubige ein reaktionäres, antifeministisches und antimuslimisches Modell anstrebt? Ganz einfach: Man muss diesen Umstand wenigstens einmal öffentlich erwähnen, bevor man Kristina Schröder und andere prominente Bibeltreue wie Erika Steinbach, die ebenfalls Mitglied der SELK ist, über Politik reden und handeln lässt.

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