Wer ist wer beim Peter Singer-Preis?

Programm der Preisverleihung des Peter-Singer-Preises 2015

  • Begrüßung und Moderation: Dr. phil. Melanie Joy
  • Kurzvortrag von Dr.med. Walter Neussel: Motivation zur Verleihung des Peter-Singer-Preises zur Tierleidminderung
  • Laudatio: Dr. phil. Michael Schmidt-Salomon, Philosoph und Mitbegründer der Giordano-Bruno-Stiftung
  • Kurzvortrag von Stefan Bernhard Eck, Mitglied des Europäischen Parlaments: Politik der Werte und des Mitgefühls auf der Grundlage des Ethik-Konzeptes von Peter Singer
  • Preisverleihung an Peter Singer
  • Vortrag des Preisträgers: Effective Strategies to Reduce the Suffering of Animals (Synopsis von Leidminderungsstrategien zugunsten nichtmenschlicher Tiere unter Berücksichtigung rationaler utilitaristischer, tierrechtlicher, tugendethischer, sozialer und empathischer philosophischer Grundpositionen)

Die Satzung des „Förderverein des Peter-Singer-Preises für Strategien zur Tierleidvermeidung“ zeigt sehr deutlich, dass der einzige Zweck des Vereines die Preisverleihung ist. In den Vergaberichtlinien steht auch schon drin wer erwartbarerweise den Preis als nächstes bekommen soll: Peta vielleicht? Weiterlesen

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Aufruf: Kein Forum für den „Euthanasie“-Befürworter Peter Singer!

Aufruf des Aktionsbündnis „Kein Forum für Peter Singer“.

Am 26.5.2015 soll der australische Bioethiker Peter Singer in der Berliner URANIA einen Preis für seinen Beitrag zur „Tierleidminderung“ erhalten. Bekannt ist Singer seit den 1980ern Jahren wegen seiner Forderung, die Tötung behinderter Säuglinge unter bestimmten Bedingungen zu legalisieren. Er unterscheidet zwischen „Personen“ und bloßen „Wesen“: „Personen“, wie Primaten oder erwachsene nichtbehinderte Menschen hätten ein Bewusstsein von sich selbst, bloße Wesen seien dagegen Menschen im Koma oder Neugeborene mit „geistigen“ Beeinträchtigungen. Diese haben für Singer kein „Recht zu leben“! „Gegenwärtig haben die Eltern nur dann die Wahl, ob sie behinderte Nachkommen behalten wollen, wenn die Behinderung während der Schwangerschaft entdeckt wird“, klagt Singer in seiner „Praktischen Ethik“ (2013). „Würden behinderte Neugeborenen bis zu einem gewissen Zeitpunkt nach der Geburt nicht als Wesen betrachtet, die ein Recht auf Leben haben, dann wären die Eltern in der Lage (…), auf viel breiterer Wissensgrundlage (…), ihre Entscheidung zu treffen.“ Im April 2015 forderte er in einem US-Radio-Interview, behinderten Säuglingen Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems zu entziehen. „Ich möchte nicht, dass sich meine Versicherungsbeiträge erhöhen, damit Kinder ohne Aussicht auf Lebensqualität teure Behandlungen bekommen“, so der Princeton-Professor. Weiterlesen